Intelligente Sektorkopplung konsequent anwenden

Die Kombination von KWK- mit Power-to-Heat-Anlagen ermöglicht die Integration erneuerbarer Stromüberschüsse in den Wärmesektor und gewährleistet in Zeiten von Strommangel Versorgungssicherheit und Netzstabilität und leistet so einen wichtigen Beitrag zur smarten Sektorkopplung. AGFW fordert daher:

Power-to-Heat gleichstellen: Der Strom für systemdienliche Power-to-Heat-Anlagen ist wie der für Power-to-Hydrogen-Technologien von Abgaben und Umlagen zu befreien, um so ein Level-playing-field zwischen den Technologien zu schaffen und eine möglichst effiziente Nutzung von Strom zu gewährleisten.

Energiewirtschaftsgesetz – „Nutzen statt Abregeln“ umsetzen: Die Option der Kombination zuschaltbarer Power-to-Heat-Anlagen mit KWK-Anlagen ist auf Regionen auszuweiten, in denen negativer Redispatch oder Einspeisemanagement aufgrund bestehender Netzengpässe nötig wird. 

Der Vortrag von Herrn Dr. Andreas Schnauß, Vattenfall Wärme Berlin AG, am 16. AGFW-Infotag steht Ihnen hier zur Verfügung.

Positionen des AGFW-Vorstands

„Entscheidend für die nächsten Jahre wird es sein, dass P2H nicht durch Umlagen und Abgaben weiterhin belastet wird. Nur dann können wir diese Option in der Fernwärmebereitstellung auch tatsächlich nutzen.“

Maik Render, Vorstandsmitglied, N-Ergie AG

 

„Das smarte Sektorkopplungsprinzip "Nutzen statt Abregeln“ sollte in Form § 13 Absatz (6a) im EnWG zur Integration von Wind- und PV-Strom anwendbar gemacht werden. Hierzu sollte der EnWG-Passus regional ausgeweitet und über 2030 hinaus verlängert werden.“

Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende, Vattenfall Wärme Berlin AG